Braucht Zürich visionäre Projekte?

«Zukunft ist mehr als eine Perfektionierung der Gegenwart.»

Angelus Eisinger

Der Diskussions-Apéro zur Ausstellung «Verwegen, verworfen, verpasst» war in seiner Besetzung – Brigit Wehrli-Schindler (Gastgeberin; Direktorin Stadtentwicklung Zürich), der Urbanisumsberater Thomas Sevcik (Fokus: Wachstum), Architekt Marcel Meili (findet den Begriff «visionär» problematisch) und Historiker Angelus Eisinger (visionär heisse zukunftsfähig) übersetzt – kontrovers.

Vor der Diskussion gab es Inputreferate – insgesamt gab es spannende Refexionen über Visionen. Für Meili muss die Vision den Denk- bzw. Handlungsraum weiten, soll aber nicht mit Phantasie gleichgesetzt werden, sozusagen eine «sanfte Gewaltanwendung an der Wirklichkeit – bis zur Schmerzgrenze». «Stille» aber visionäre Projekte sind in Zürich die S-Bahn und der Wohnungsbau. weiterlesen →