Soziologischer Stadtspaziergang durch Basel

Die Wochenzeitung WOZ, der Rotpunktverlag und das Seminar für Soziologie der Universität Basel haben  Stadtspaziergänge zum Thema «Raum und Macht» organisiert (vgl. Blogeintrag zum Buch). Am 4. Oktober ging es, thematisch angeleitet mit Lucius Burckhardts Blick auf die Stadt, durch Basel.

Verhinderte Verkehrsachse

Man traf sich in der Brasserie des Basler Bahnhofs und spazierte in Richtung Aeschenvorstadt, deren Umbau zur verkehrsreichen «Talentlastung» dank dem Engagement von Lucius und Annemarie Burckhardt verhindert werden konnte. Burckhardt setzte sich an der ETH Zürich und an der Hochschule Kassel mit der Frage der Partizipation der Bevölkerung bei der Gestaltung von urbanen Räumen auseinander. weiterlesen →

Wohnformen im Alter: Podium im Sozialarchiv

Am 3. Oktober fand im Sozialarchiv in der Reihe «Drittes Lebensalter – Eine neue Generation im Aufbruch» auf Einladung von François Höpflinger ein Podium zum Thema «neue Wohnformen im Alter – generationengemischt» statt.

Das Thema der neuen Wohnformen ergibt sich aus dem Wunsch vieler älterer Menschen, mit jüngeren Menschen in Kontakt zu sein. Am Beispiel der Siedlung Giesserei Winterthur (vgl. Blogeintrag) wurde von der Bewohnerin Ruth Deutsch gezeigt, wie generationengemischtes Wohnen funktioniert. Das Beispiel der Giesserei zeigt, dass ein partizipativer Prozess bei der Planung gut auf die Bedürfnisse der Bewohner eingehen kann. Die Nachfrage nach den Wohnungen war so gross, dass anstelle von ursprünglich 25 Wohnungen am Ende 155 Wohnungen realisiert wurden (Hofer 2013). weiterlesen →

Wohnen in der Agglo: werk, bauen + wohnen 9-2014

Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Architekturzeitschrift «werk, bauen + wohnen» befasst sich mit dem Wohnen in der Agglomeration.

Wie Roland Züger in «Die Stadt ist in der Agglo angekommen» schreibt, finden derzeit wichtige Entwicklungen in der Agglomeration statt. Züger pointiert seine Aussage dahingehend, dass Stadt im Sinne von «gleichgültig-ungestörtem Leben nebeneinander» (mit dem Verweis auf Georg Simmel, der vor über hundert Jahren schon die Grundvoraussetzung für Urbanität nannte, nämlich die Anonymität) nur noch in der Agglomeration entstehe. Voraussetzung für Urbanität ist, dass neben den Häusern auch die Strassenräume geplant würden. Züger sieht dieses Unterfangen beim Beispiel des Richti-Quartiers in Wallisellen gelungen. Richti kann auch seine Qualität der Dichte ausspielen, weil der Stadtteil sehr gut angebunden ist (Glattalbahn, S-Bahn. Autobahn). weiterlesen →