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Neue Schweizer Hochschulareale

In letzter Zeit sind in der Schweiz mehere Hochschulareale in Bahnnähe entstanden: in Luzern, Zürich, Olten und in Brugg-Windisch.

Während des Pendelns zwischen Zürich und Basel im vergangenen Jahr ist mir aufgefallen, dass einige Campusse entlang von Bahnlinien (Brugg-Windisch und Olten) oder in ehemaligen Postgebäuden (Luzern und Zürich) entstanden sind.

Universität Luzern, Pädagogische Hochschule   Luzern (Januar 2015, eigene Aufnahme)
Universität Luzern, Pädagogische Hochschule Luzern und ein Postschalter (Januar 2015, eigene Aufnahme)
Zum Vergleich: Das Postbetriebsgebäude mit dem Vordach von Calatrava aus der gleichen Perspektive (ca. 1985, aus Gmür 1983)
Zum Vergleich: Das Postbetriebsgebäude mit dem Vordach von Calatrava aus der gleichen Perspektive (ca. 1985, aus Gmür 1983)

Die Universität Luzern wurde im Jahr 2000 mit einem Volksentscheid gegründet. Damit reiht sie sich in eine Tradition der vom demokratischen Staatswesen gegründeten Universitäten ein. (Die erste Universität Europas, die nicht von der Kirche oder einem Landesfürsten gegründet wurde, war 1833 die Universität Zürich). Die bisherigen Institute und Seminare konnten 2006 zusammen mit der Pädagogischen Hochschule im umgebauten Postbetriebsgebäude einziehen. Damit bildet das umgebaute Gebäude für die Universität und die Pädagogischen Hochschule und zusammen mit weiteren Gebäuden der Hochschule Luzern (Rektorat und Services und das Departement Soziale Arbeit) ein neues Hochschulareal. weiterlesen →

Urban Governance: New Regionalism

Im New Regionalism, der in den 1990er-Jahren aufgekommen ist, erfolgt die Steuerungsleistung auf freiwilliger Basis in relativ stabilen und auf Kooperation zielenden Akteurssystemen (Kübler 2003:539).

Problembeschreibung des New Regionalism

Die Lösungsvorschläge der Metropolitan Reform und des Public Choice bezogen sich auf die Bewertung der institutionellen Fragmentierung im urbanen Raum. Die Bewertung wurde anhand von Effizienz, Verteilungsgerechtigkeit und Partizipationsmöglichkeiten vorgenommen. Lowery (1999) kommt beim Vergleich der Bewertungen zum Schluss, dass kongruente Ergebnisse nie gefunden werden und dass es für jede Studie, die die eine These stützt, es Gegenstudien gibt, die die Gegenthese stützen. Lowery stellt fest, dass der Public-Choice-Ansatz hegemonial geworden ist. So bemächtigt sich Lowery dieser Theorie, um die Debatte zu verjüngen (Lowery 1999:30). weiterlesen →