Wohnformen im Alter: Podium im Sozialarchiv

Am 3. Oktober fand im Sozialarchiv in der Reihe «Drittes Lebensalter – Eine neue Generation im Aufbruch» auf Einladung von François Höpflinger ein Podium zum Thema «neue Wohnformen im Alter – generationengemischt» statt.

Das Thema der neuen Wohnformen ergibt sich aus dem Wunsch vieler älterer Menschen, mit jüngeren Menschen in Kontakt zu sein. Am Beispiel der Siedlung Giesserei Winterthur (vgl. Blogeintrag) wurde von der Bewohnerin Ruth Deutsch gezeigt, wie generationengemischtes Wohnen funktioniert. Das Beispiel der Giesserei zeigt, dass ein partizipativer Prozess bei der Planung gut auf die Bedürfnisse der Bewohner eingehen kann. Die Nachfrage nach den Wohnungen war so gross, dass anstelle von ursprünglich 25 Wohnungen am Ende 155 Wohnungen realisiert wurden (Hofer 2013).

Margrit Hugentobler vom ETH Wohnforum zeigte einen Einblick in die Erfordernisse an die Raumgestaltung bei generationengemischtem Wohnen. Als dritte Frau auf dem Podium sprach Simone Gatti zu den spezifischen Bedürfnissen von älteren und hochbetagten Menschen.

Das Podium zeigt, dass es good practice Lösungen gibt. Zwei notwendige Bedingungen für generationengemsichtes Wohnen braucht es: Anbieter von Wohnraum, die sich für zukunftfähiges Wohnen interessieren und Bewohner verschiedener Generationen, die mitmachen.

Links
Literatur

Hofer, Andreas (2013): Wie kommen Geschichten in den Entwurf? In: werk, bauen + wohnen 5-2013, S. 34-38

Nachtrag: Dorothee Vögeli: «Mehrgenerationensiedlungen im Kommen. Kraftwerk1 expandiert in die Agglomeration», NZZ vom 07.10.2014

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